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Pelletofen mit Doppelverbrennung: zwei Flammen, weniger Emissionen

Der Pelletofen Ambelys arbeitet mit einer patentierten Doppelverbrennung: Nach der ersten Flamme durchlaufen unverbrannte Gase und Feinstaub eine zweite Flamme und werden noch im Ofen nachverbrannt. Das Ergebnis sind niedrige Messwerte, wenig Asche und eine Scheibe, die lange sauber bleibt. Hier erfahren Sie, wie das Prinzip funktioniert und was es für Sie bedeutet.

Wie ein Pelletofen üblicherweise verbrennt

In einem klassischen Pelletofen fördert eine Schnecke die Pellets aus dem Vorratsbehälter in eine Brennschale. Dort werden sie mit Luft versorgt und verbrennen in einer einzigen Flamme. Die heißen Abgase geben ihre Wärme über einen Wärmetauscher an den Raum ab und verlassen den Ofen anschließend über das Abgasrohr.

Holz verbrennt jedoch in Etappen. Zuerst entweichen brennbare Gase aus dem Pellet, dann brennt die verbleibende Holzkohle aus. Läuft dieser Prozess nicht vollständig ab, gelangen Teile der Gase, Kohlenmonoxid und feine Partikel ungenutzt in den Schornstein. Das kostet Energie und belastet die Luft.

Innovativer Pelletofen: was die Doppelverbrennung verändert

Das Innovative am Ambelys: Statt einer Flamme gibt es zwei. Die erste ist hoch und lebhaft und erinnert an die Flamme eines Holzscheits. Sie ist das, was Sie durch die gewölbte Scheibe sehen.

Danach werden die unverbrannten Gase und Feinstaubpartikel durch eine zweite Flamme geführt. Diese Nachverbrennung findet je nach Leistungsstufe bei 380 bis 800 °C statt. Was in der ersten Flamme nicht vollständig verbrannt ist, wird hier noch im Ofen verbrannt, bevor es das Abgasrohr erreicht.

Das Prinzip ist patentiert: Schulhof Energies hat für seine Technik vier europäische Patente beim INPI, dem französischen Institut für geistiges Eigentum, eingereicht. Mehr über das Unternehmen hinter diesem innovativen Pelletofen lesen Sie auf der Seite Pelletofen aus Frankreich.

Emissionsarmer Pelletofen: die Messwerte im Vergleich

Der Ambelys wurde nach EN 16510-1:2022 und EN 16510-2-6:2022 geprüft. Zum Vergleich stehen hier die Grenzwerte der europäischen Ökodesign-Vorgaben neben den gemessenen Werten:

Feinstaub beim Pelletofen: warum der Wert zählt

Feinstaub ist bei Holzfeuerungen das Thema, über das am meisten gesprochen wird, und das zu Recht. Wer mit Holz heizt, möchte die Nachbarschaft und die eigene Umgebung möglichst wenig belasten. Beim Ambelys liegt der gemessene Feinstaubwert mit 10 mg/Nm³ bei der Hälfte des Ökodesign-Grenzwerts.

Bitte beachten Sie: In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg gelten zusätzlich nationale und teils regionale Vorschriften für Feuerstätten. Welche Nachweise an Ihrem Standort verlangt werden, klären Sie am besten frühzeitig mit Ihrem Schornsteinfeger bzw. der zuständigen Behörde. Wir stellen Ihnen die vorhandenen Prüfunterlagen gern zur Verfügung.

Umweltfreundlicher Pelletofen: die Vorteile im Alltag

Ein umweltfreundlicher Pelletofen zeigt sich an messbaren Werten: wenig Feinstaub, wenig CO und NOx, und möglichst viel Wärme aus jedem Pellet. Eine vollständigere Verbrennung zeigt sich dabei nicht nur auf dem Prüfbericht, sondern auch im täglichen Betrieb.

Doppelverbrennung und Pelletqualität

Auch die beste Verbrennungstechnik braucht einen geeigneten Brennstoff. Der Ambelys ist für Holzpellets nach ISO 17225-2 ausgelegt. Gleichmäßige, normgerechte Pellets sorgen für eine stabile Flamme und für die Werte, die bei der Prüfung gemessen wurden. Weitere Hinweise zu Pellets, Verbrauch und Reinigung finden Sie in unseren häufigen Fragen.

Doppelverbrennung im Zusammenspiel mit der übrigen Technik

Die Doppelverbrennung ist ein Baustein des Pelletofens Ambelys. Weil die Verbrennungsluft über das konzentrische Abgasrohr von außen kommt, arbeitet die Verbrennung unabhängig von der Luft im Wohnraum. Wie diese geschlossene Bauweise funktioniert, lesen Sie auf der Seite zum raumluftunabhängigen Pelletofen.

Die Nennleistung liegt bei 8,8 kW, eine zweite Stufe bei 6 kW. In beiden Stufen arbeitet die Nachverbrennung, wobei die Temperatur der zweiten Flamme mit der Leistung variiert.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Doppelverbrennung und Nachverbrennung?

Beim Ambelys beschreiben beide Begriffe dasselbe Prinzip: Auf die erste Flamme folgt eine zweite, in der unverbrannte Gase und Feinstaub nachverbrannt werden. Doppelverbrennung betont die zwei Flammen, Nachverbrennung den zweiten Schritt.

Wie heiß ist die zweite Flamme?

Je nach Leistungsstufe liegt die Temperatur der Nachverbrennung zwischen 380 und 800 °C.

Nach welchen Normen wurde gemessen?

Der Ambelys wurde nach EN 16510-1:2022 und EN 16510-2-6:2022 geprüft. Die gemessenen Werte: Feinstaub 10 mg/Nm³, CO 175 mg/Nm³ bei 13 % O2, NOx 72 mg/Nm³, Wirkungsgrad 92 %.

Muss ich den Ofen seltener reinigen?

Da rund 95 % jedes Pellets verbrannt werden, fällt wenig Asche an, und die Scheibe bleibt dank Scheibenspülung tagelang sauber. Eine regelmäßige Pflege und eine jährliche Wartung durch einen Fachbetrieb bleiben trotzdem sinnvoll.

Sehen Sie sich die Ausführungen im Konfigurator an oder fordern Sie ein Angebot für Ihr Land an.